PayPal: Vorteile & Nachteile der Zahlungsmethode

Beim Onlineshopping gibt es zahlreiche Methoden zur Zahlungsabwicklung, weshalb wir in unserer neuen Ratgeberreihe einen Blick auf die verschiedenen Anbieter werfen möchten. In diesem Artikel möchten wir daher auf die Vor- und Nachteile von PayPal eingehen sowie wann und für wen sich dieser Zahlungsdienst am besten eignet.

Vorteile von PayPal

  • Einfache Handhabung: Egal wie man zu PayPal steht, die sehr einfache Bedienung des Zahlungsdienstleisters macht Onlinezahlungen sehr bequem. Lediglich eMail und Passwort (und SMS-Pin) müssen eingegeben werden um eine Zahlung auszuführen. Durch die Express-Checkout Technologie spart man sich teilweise sogar die manuelle Eingabe der Lieferadresse.
  • Große Verbreitung: Die große Mehrheit der weltweiten Onlineshops bietet PayPal als Zahlungsmethode an. Besonders bei eBay ist der Dienst sehr beliebt und für gewerbliche Verkäufer sogar Pflicht.
  • Zahlungsdaten werde nicht weitergereicht: Im Gegensatz zu Kreditkarten oder Lastschrift bekommt der Verkäufer keine persönlichen Zahlungsinfos des Kunden. Da besonders kleinere Onlineshops über eine schlechtere IT-Sicherheit verfügen, sind somit die Bankdaten um einiges sicherer.
  • Käuferschutz für zusätzliche Absicherung: Sollte der Verkäufer kein Produkt versenden oder der Lieferdienst die Sendung verbummeln, so können Sie sich durch den PayPal-Käuferschutz den Betrag zurückerstatten lassen.
  • Retourenkosten-Erstattung: Bis zu zwölf mal jährlich können sie Sie sich sogar die Retourenkosten von PayPal erstatten lassen. Im Benutzeraccount muss dieser Service allerdings zunächst einmalig aktiviert werden.
  • Geld versenden an Freunde ist kostenfrei: Durch den PayPal.me Service können Freundeszahlungen kostenfrei untereinander versendet werden. Hierbei greift dann allerdings nicht der Käuferschutz und das Geld kann bei Unstimmigkeiten nicht zurückgeholt werden – dafür fallen allerdings auch keine Gebühren für den Zahlungsempfänger an.

Nachteile von PayPal

  • Hohe Gebühren: Da PayPal hohe Verkäufergebühren verlangt, werden diese in manchen Onlineshops auch auf den Käufer umgelegt bzw. allgemein höhere Preise verlangt. Kleinere Onlinehändler bezahlen so 35 Cent pro Transaktion sowie zusätzlich knapp 2,49 Prozent der Warensumme an PayPal-Gebühren.
  • PayPal wertet Zahlungsdaten aus: Der Zahlungsdienstleister wertet die Einkäufe und persönliche Daten aus um eine Bonitätsprüfung realisieren zu können, teilweise können diese Daten auch an andere Unternehmen weitergeleitet werden.
  • PayPal ist ein US-Anbieter: Wie auch viele andere große Internetdienste, ist PayPal ein US amerikanisches Unternehmen, dementsprechend werden die Zahlungsdaten auf Servern in der USA verarbeitet und könnten dort durch die NSA ausgewertet werden.
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